Washington steckt hinter Indiens brutalem Bargeld-Experiment

Mit einem Schlag erklärte die indische Regierung am 8. November 2016 die beiden größten Geldscheine und damit über 80 Prozent des indischen Bargelds mit sofortiger Wirkung für ungültig. Worüber erstaunlicher Weise niemand zu reden oder zu schreiben scheint, ist die entscheidende Rolle, die Washington dabei spielte. Dabei wurde sie nur sehr oberflächlich verborgen.   Präsident Barack Obama hat die „strategische Partnerschaft“ mit Indien zu einer außenpolitischen Priorität erklärt. Schließlich gilt es China einzuhegen. Im Rahmen dieser Partnerschaft hat die Entwicklungshilfeorganisation der US-Regierung, USAid, ein Kooperationsabkommen mit dem indischen Finanzministerium geschlossen. Dabei geht es auch…

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Dr. Norbert Häring – Brief aus Kerala zur Bargeldabschaffung

Ein Deutscher, der im indischen Bundesstaat Kerala in einer Kleinstadt lebt, berichtet per E-Mail seinem Freund in Deutschland davon, wie sich für ihn und andere in der täglichen Praxis die „Demonetarisierung“ darstellt, die Ministerpräsident Narendra Modi am 8. November 2016 verkündet hat. Mit freundlicher Genehmigung des Autors und des Adressaten drucke ich die Mails hier ab. Anonymus, Kerala, 14. 11. 2016: So eine indische Währungsreform ist schon sehr aufregend! Alle 500,- und 1000,- Rupien Scheine, die 86% der umlaufenden Geldmenge  ausmachen, wurden über Nacht für ungültig erklärt. Für ahnungslose Touristen…

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„Demonetarisierung“ – Der Feldzug gegen das Bargeld!

Am Tag der US-Wahl verkündete der indische Premierminister Narendra Modi urplötzlich eine „Überraschungsreform“. Wenig später wurde das meiste Bargeld – die 500- und 1.000 Rupien-Scheine – kurzerhand für nicht mehr gültig erklärt. Sie sollten schnellstmöglich aus dem Verkehr gezogen werden. So hatte quasi über Nacht 86 Prozent des Bargelds, das in Indien im Umlauf war, seinen Wert verloren!   Die internationale Stigmatisierung von Bargeld Die Begründung für diesen spektakulären Schritt gleicht der Diskussion in Europa: Die Regierung will sich dadurch aus dem „Griff von Korruption, Steuerhinterziehung und Schwarzgeld“ befreien. Und…

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Die Geldschöpfung aus dem Nichts

Südtiroler Volksbank gesteht am Landesgericht Bozen die Geldschöpfung aus dem Nichts ein! Was ist eigentlich Geld, woher kommt es und wer hat das Recht Geld zu schöpfen? Das sind grundlegende Fragen, die unser tägliches Leben bestimmen. Die offiziellen Lehrmeinungen hierzu sind dürftig und entsprechen nicht den Tatsachen. In den Fakultäten für Volkswirtschaftslehre lernt jede/r Student/in eine vollkommen realitätsfremde Theorie: Die staatliche Zentralbank (inzwischen die EZB) schöpft die notwendigen Geldmittel und bringt diese über den Staat und über die Geschäftsbanken in den Umlauf. Die Privatbanken würden – nach dieser Theorie –…

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Die Feinde des Bargelds lassen nicht locker

Wie ernst die Situation ist, zeigte unter anderem das jährliche Treffen der Zentralbanken dieser Welt in Jackson Hole (Wyoming) in den USA. Es war der Harvard-Professor Marvin Goodfriend, der den Geist in einem Thesenpapier aus der Flasche ließ. Darin positioniert sich Goodfriend, der von der Fed über die Bundesbank bis zur japanischen Nationalbank die allermeisten Zentralbanken dieser Welt berät, in erschreckender Deutlichkeit.   In der nächsten (unausweichlich kommenden) Wirtschaftskrise müssen die Zentralbanken in der Lage sein, so der Harvard-Professor, die Zinsen noch sehr viel deutlicher in den negativen Bereich zu…

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Rothschild, Soros & Co.: Superreiche warnen uns vor dem Crash

Stellen Sie sich vor, die Besitzer großer Tabakkonzerne treten vor die Mikrofone und warnen mit besorgter Miene vor den Langzeitfolgen von Zigarettenkonsum. Und stellen Sie sich vor, es seien dieselben Konzernbosse, die vor einigen Jahrzehnten noch Ärzte dafür bezahlten, die Unbedenklichkeit des Rauchens zu attestieren. Klingt absurd? Ist aber in anderen Bereichen ganz normal, in der Finanzbranche zum Beispiel: Hier treten immer häufiger diverse Großhändler der Schuldgelddroge vor die Mikrofone und warnen uns vor dem Krankheits-Endstadium, wenn wir mit der Geld-Abhängigkeit so weitermachen wie bisher. Aktuell sind es vor allem…

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Kern: Mio-Geschenk für die Banken, ohne Not . . .

Die irre Macht der Banken ergibt sich daraus, dass – nur die Banken (die Zentralbank erzeugt das Bargeld, ca. 2-3% der Geldmenge / die privaten Geschäftsbanken erzeugen den Rest als Buchgeld) das Geld erzeugen, – sich alle anderen Wirtschaftssektoren (Staat, Konsumenten, Unternehmen) n u r bei privaten Banken verschulden müssen – niemand bekommt Geld von der Bank „geschenkt“! – sich die Kreditinstitute das Geld nicht von der Zentralbank besorgen müssen, sondern sie „das Geld aus dem Nichts“ als Buchungszeile frei erfinden, – alles Geld als Kredit/Schuld entsteht und die Tatsache,…

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Was verbindet Kanzler Kern mit George Soros?

Über die Feiertage verbreitete sich rasch im Netz, dass im Rahmen der DC Leaks zu den US-Wahlen einiges zu George Soros und seinen Open Society Foundations enthüllt wurde. Dabei geht es um massive Einflussnahme auf US-Außenpoltik, aber auch um die Wahlen zum Europaparlament 2014. Rund ein Drittel der EU-Abgeordneten sind Soros-affin, darunter auch ÖsterreicherInnnen. Der Clou ist aber, dass Soros-Sohn Alexander vor sechs Wochen bei Bundeskanzler Christian Kern und von diesem beeindruckt war. Auf den Facebook-Accounts des Bundeskanzlers, der Instagram-Seite des Bundeskanzleramts und Kerns von ihm selbst verwalteten Twitter-Account hat…

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EU Bankenpleiten ohne Ende – Wer will noch mal wer hat noch nicht!

Während die „Griechenlandpleite“ keineswegs beendet ist, bahnt sich die nächste Bankenpleite in Italien mit Getöse an. Auch der „Deutschen Bank“ droht der Zusammenbruch. Ja sind den die noch zu retten und wer soll die Banken retten. Der IWF will in Italien den Steuerzahler zu Kasse bitten und nicht wie gesetzlich vorgesehen zuerst Gläubiger und Anleger. Wer am Ende die Zeche zahlt kann man sich ausrechnen.   Eine besondere Bedrohung seien die mit 360 Milliarden Euro an faulen Krediten belasteten Banken des Landes, so der IWF. Italien führt derzeit Gespräche mit…

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Die Brexit-Kampagne – Irreführung im Namen der Finanzindustrie

Seit Wochen bestimmt der mögliche Austritt Großbritanniens aus der EU die europäische Medien-Landschaft. Politik und Medien entwerfen immer neue Schreckensszenarien und warnen davor, dass die Entscheidung für einen Brexit das Schicksal Europas besiegeln könnte. Der Mord an der britischen Labour-Abgeordneten und EU-Befürworterin Jo Cox zeigt, wie aufgeheizt die Stimmung ist. von Ernst Wolff Dabei handelt es sich bei der Brexit-Debatte um nichts anderes als eine im Interesse der Finanzindustrie inszenierte Täuschungskampagne. Ihr Ziel ist es, die Wut der arbeitenden Bevölkerung zu kanalisieren, den Menschen fälschlicherweise ein demokratisches Mitspracherecht in wichtigen…

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