Der EU-Sumpf: Schmierte George Soros 226 EU-Abgeordnete?

UKIP-Mann Nigel Farage sprach am 14. November 2017 vor dem Europäischen Parlament in Strassburg. Eigentlich ging es um die berüchtigten „Paradise Papers“. Wie es aber Nigel Farages Art ist, benutzt der unerschrockenste der Unerschrockenen seine Redezeit einmal mehr, um einen Eklat zu produzieren. Dabei bezieht er sich auf ein Papier, das 2016 von einer Brüsseler Agentur namens „KumquatConsult“…

….schick und professionell aufgemacht, für die „Open Society european Policy Institute“ zusammengestellt wurde, und von der Hackergruppe DC Leak öffentlich gemacht wurde – zusammen mit 2500 anderen Soros-Geheimpapieren.

Das Flagschiff der Soros Armada: die „Open Society Foundation“

Die NGO „Open Society“ ist das Flaggschiff der NGOs von George Soros. Von den Mainstreammedien sorgfältig ignoriert und verschwiegen, betreibt der Multimilliardär seine Lobbyarbeit. Dieses 177 Seiten lange Dokument ist ein wirklich schockierendes Dokument seines unglaublichen Einflusses auf die Institutionen der EU. Es stammt aus den Enthüllungen von DCLeaks über Soros und trägt den Titel „Mapping: Reliable allies in the European Parliament (2014-2019)“, zu Deutsch: „Kartographie: Zuverlässige Verbündete im Europäischen Parlament“.

Ein Who-is-Who der Soros Verbündeten

Dieses Papier listet die Institutionen der EU auf. Es beinhaltet 11 Ausschüsse, 26 Delegationen und 226 Abgeordnete des Europäischen Parlaments, die den Qualitätsstempel „proven or likely Open Society allies” bekommen (erwiesene oder voraussichtliche Verbündete der Open Society). Zusammen mit ihrer Kurzvita und den Kontaktdaten ist diese Auflistung von mehr oder weniger wichtigen Funktionsinhabern der EU ein Who-is-Who der Soros-Allianz. Einige, wie Alexander Graf Lambsdorff sind sozusagen Mehrzweckwaffen für die Ziele und Absichten der Soros’schen Weltpolitik. Hier einige deutsche Namen aus dem Papier:

Bureau of the European Parliament

President:
SCHULZ Martin (Germany, S&D)
Vice-President:
LAMBSDORFF Alexander Graf (Germany, ALDE)

Committee on Foreign Affairs (AFET)

Chair:
BROK Elmar (Germany, EPP)
Coordinators:
LOCHBIHLER Barbara (Germany, Greens/EFA)
LÖSING Sabine (Germany, GUE/NGL)
Members:
FLECKENSTEIN Knut (Germany, S&D)
Substitutes:
HARMS Rebecca (Germany, Greens/EFA)
LAMBSDORFF Alexander Graf (Germany, ALDE)
LEINEN Jo (Germany, S&D)
NEUSER Norbert (Germany, S&D)
SCHOLZ Helmut (Germany, GUE/NGL)

Subcommittee on Human Rights (DROI)

Vice-Chairs:
LOCHBIHLER Barbara (Germany, Greens/EFA)
Coordinators:
LOCHBIHLER Barbara (Germany, Greens/EFA)
Members:
BUCHNER Klaus (Germany, Greens/EFA)

Subcommittee on Security and Defence (SEDE)

Vice-Chairs:
LÖSING Sabine (Germany, GUE/NGL)
Coordinators:
LÖSING Sabine (Germany, GUE/NGL)
Members:
BUCHNER Klaus (Germany, Greens/EFA)
Substitutes:
FLECKENSTEIN Knut (Germany, S&D)

Committee on Development (DEVE)

Coordinators:
NEUSER Norbert (Germany, S&D)
HEUBUCH Maria (Germany, Greens/EFA)
Substitutes:
LÖSING Sabine (Germany, GUE/NGL)

Committee on International Trade (INTA)

Chair:
LANGE Bernd (Germany, S&D)
Coordinators:
SCHOLZ Helmut (Germany, GUE/NGL)
Members:
KELLER Franziska (Germany, Greens/EFA)
LAMBSDORFF Alexander Graf (Germany, ALDE)
Substitutes:
BUCHNER Klaus (Germany, Greens/EFA)

Committee on Economic and Monetary Affairs (ECON)

Vice-Chairs:
SIMON Peter (Germany, S&D)
Coordinators:
GIEGOLD Sven (Germany, Greens/EFA)
Members:
DE MASI Fabio (Germany, GUE/NGL)

Committee on Employment and Social Affairs (EMPL)

Chair:
HÄNDEL Thomas (Germany, GUE/NGL)
Coordinators:
STEINRUCK Jutta (Germany, S&D)
Members:
REINTKE Terry (Germany, Greens/EFA)
Substitutes:
BROK Elmar (Germany, EPP)
SIPPEL Birgit (Germany, S&D)

Committee on Regional Development (REGI)

Coordinators:
KREHL Constanze (Germany, S&D)
Members:
REINTKE Terry (Germany, Greens/EFA)
GROOTE Matthias (Germany, S&D)
SIMON Peter (Germany, S&D)

Committee on Legal Affairs (JURI)

Members:
REDA Julia (Germany, Greens/EFA)
Substitutes:
GEBHARDT Evelyne (Germany, S&D)

Committee on Civil Liberties, Justice and Home Affairs (LIBE)

Vice-Chairs:
ALBRECHT Jan Philipp (Germany, Greens/EFA)
Coordinators:
ERNST Cornelia (Germany, GUE/NGL)
SIPPEL Birgit (Germany, S&D)

Committee on Women’s Rights and Gender Equality (FEMM)

Coordinators:
REINTKE Terry (Germany, Greens/EFA)

Quelle: “Reliable allies in the European Parliament (2014 – 2019) Kumquat Consult for the Open Society European Policy Institute

Reliable allies in the European Parliament (2014 – 2019)

Kumquat Consult for the Open Society European Policy Institute

Von insgesamt 751 Abgeordneten des Europaparlamentes sind 226 in diesem Stiftungs-Papier aufgelistet als „verlässliche Verbündete“ oder solche, die es ziemlich sicher sind oder noch werden. Wie gesagt, dieses Papier stammt von DC Leaks und wurde in den Mainstreammedien nicht einmal erwähnt.

Nigel Farages redet Klartext: Bezahlt Soros seine Lobbyisten?

Wenn fast ein Drittel der EU-Offiziellen die Agenda des Multimilliardärs Soros unterstützen, ist das alles andere als nebensächlich. Herr Farage spielt auf die 18 Milliarden Dollar an, die Soros in seine NGO „Open Society“ gegeben hat und darauf, wozu dieses Geld wohl eingesetzt wird. Nigel Farage hat den Mut, diese unglaubliche Tatsache im Parlament offen zur Sprache zu bringen und auch nach den möglichen finanziellen Verflechtungen zu fragen. Als einer der Abgeordneten dazwischenruft, kündigt Herr Farage ihm an, auf diesen Herrn wolle er noch zu sprechen kommen – und in der Tat, steht der empörte Zwischenrufer auf der Liste der Soros-Verbündeten:

 

Nigel Farage:

Sein (Soros) Einfluss hier (Strassburg) und in Brüssel ist wirklich außergewöhnlich. ‚Open Society‘ prahlte damit, im letzten Jahr 42 Meetings mit der Europäischen Kommission gehabt zu haben. Sie haben sogar ein Buch über ihre verlässlichen Freunde im Europäischen Parlament herausgegeben, und auf dieser Liste waren 226 Namen, einschließlich Ihres Namens, mein Herr! (zeigt auf den Zwischenrufer) Ich dachte mir schon, dass Sie das interessieren würde. Wir hatten sogar letzte Woche den Herrn Verhofstadt, wie er im Interesse des Herrn Soros Lobbyarbeit betrieb, bei der laufenden Auseinandersetzung mit Viktor Orbán, dem ungarischen Premierminister. Wenn wir eine solche Debatte führen wollen, werden wir dann über die volle Finanz-Transparenz sprechen? Nur zu! Dann lasst es uns machen! Ich werde heute an alle 226 von Ihnen schreiben, um ein paar sehr angebrachte Fragen zu stellen: Haben Sie jemals Gelder – direkt oder indirekt – von Open Society bekommen? Wie viele von deren Veranstaltungen haben Sie besucht? Würden sie uns bitte eine Liste der Treffen aller ihrer Repräsentanten geben, einschließlich Herrn George Soros selbst.“

Nigel Farage schließt seine kurze Rede mit den Worten (bei Minute 02:37) „Ich denke dieses Parlament sollte nun ein spezielles Komitee aufstellen, um das alles zu untersuchen. Und ich sage das, weil ich fürchte, wir sehen hier die höchste Stufe größter, internationaler, politischer, geheimer Absprachen der Geschichte.“

Welche Ziele verfolgen die Soros-NGOs?

Um dem interessierten Leser eine Einschätzung der weltpolitischen Bedeutung der Person George Soros und seiner Nichtregierungs-Organisationen zu geben, eignet sich ein Artikel aus der Jerusalem Post unter der Überschrift „Unsere Welt: Soros‘ Kampagne des globalen Chaos“ (Zitate):

Das Erste was wir sehen, ist die geradezu größenwahnsinnige Natur des philantropischen Projekts von Soros. Keine Ecke des Globus ist unbeeinflusst davon. Kein Bereich der Politik bleibt unberührt. [ … ]
Die Open Society Stiftung ist das Vehikel, durch das Soros in den letzten zwei Dekaden Milliarden von Dollar an Non-Profit-Organisationen in der USA und der Welt einschleuste. [ … ] Die massive finanzielle Unterstützung von extrem linken Gruppen in der USA und dem Rest der Welt ist seit mehr als 10 Jahren dokumentiert. [ … ] Oberflächlich scheint die große Anzahl an Gruppen und Leuten, die er unterstützt, nichts miteinander zu tun zu haben. Was soll auch der Klimawandel mit illegaler, afrikanischer Einwanderung nach Israel zu tun haben? Was hat ‚Occupy Wall Street‘ mit griechischer Einwanderungspolitik zu tun?
Aber die Sache ist die: Die von Soros unterstützten Projekte haben alle gemeinsame Eigenschaften. Sie alle arbeiten daran, die Fähigkeit und das Vermögen der staatlichen und regionalen Autoritäten in den westlichen Demokratien zu schwächen, die Rechtssicherheit und Werte ihrer Staaten und Gemeinden aufrecht zu erhalten. Sie alle arbeiten daran, freie Märkte zu behindern, sei es auf dem finanziellen, ideologischen, politischen oder wissenschaftlichen Gebiet. Das tun sie im Namen der Demokratie, der Menschenrechte, der Ökonomie, der rassischen und sexuellen Gerechtigkeit und anderer erhabener Begriffe. Mit anderen Worten, ihr Ziel ist es, die westlichen Demokratien zu untergraben und es den Regierungen unmöglich zu machen, die Ordnung ihrer Gesellschaften aufrecht zu erhalten und ihre einzigartige Identität und Werte zu erhalten.“

Das ist eine ziemlich gute Zusammenfassung der Stoßrichtung dieser NGOs. Die Jerusalem Post geht noch deutlich weiter und beschreibt im Weiteren in diesem Beitrag die Vorgehensweise und Verwicklung der Soros-Organisationen in der europäischen Massenmigrationskrise.

Die Lobbyarbeit der Soros NGOs: Regierungen als Marionettentheater

Ein anderes, geleaktes Dossier der Open Society zeigt, wie die Lobbyarbeit zur Unterstützung dieser Chaos- und Umsturz-Ziele und deren Aktivisten aussieht. Unter dem Titel „The Open Society European Policy Institute Outcomes and Activities Update December 2015 – February 2016“ erfahren wir, dass Beziehungen zu den höchsten politischen Kreisen (wie z. B. Hohe Funktionsträger der EU, die als zuverlässige Verbündete gelten) aktiviert werden, um in Vorträgen, Seminaren und Gremien im Sinne der Soros’schen Ziele auf die Politik der EU Einfluss zu nehmen. Da spielt auch der Super-Globalist Frans Timmermans gern mit, der hier, auf dem von ihm initiierten Kolloquium zu den Grundrechten in der EU ein Statement abgibt, in dem er genau die Argumentationslinie der Soros-Stiftungen als ultimative Wahrheit postuliert – ohne irgendeinen Beleg für diese Behauptungen zu erbringen (deutsche Untertitel).

Solche Veranstaltungen werden auf’s beste organisiert, ausgerichtet und bezahlt von einer der Stiftungen, hinter denen zuletzt Herr Soros selbst mit seinen unerschöpflichen Geldmitteln steht, wie in dem oben verlinkten Dossier zu lesen ist. Hier wird Herr Frans Timmermans ausdrücklich als Mitstreiter für die Mission des Herrn Soros erwähnt, wie er sich für die Migration und Integration einsetzt und wie man Ideen entwickelt, um die negative Rhetorik rund um die Migration abzuwürgen bzw. durch Abstrafen zu verhindern. Herr Timmermans  sagt auch zu, dass die Europäische Kommission Maßnahmen für Staaten einführen wird, die sich weigern, die Vorgaben der EU in der Migrationsfrage zu akzeptieren:

Migration and the rule of law in Europe:
The Dutch Presidency asked OSEPI to moderate a seminar on “EU Fundamental Values, Immigration and integration” in early February. The seminar prepared the annual thematic ‘rule of law’ dialogue among member states (to take place in March) an exercise where states perform a peer-review on their human rights policy.

OSEPI organised and led the engagement between the Human Rights and Democracy Network of NGOs in Brussels with the First Vice President Frans Timmermans on 17 February to discuss migration and integration. Timmermans agreed there is opportunity for exploring legal migration/ways, to explore ideas to change the negative rhetoric around migration and he said that the Commission will launch infringement procedures against states for the non-implementation of the Reception Conditions Directive.

EU-Parlamentarier werden zum Kampf gegen „Populisten“ trainiert

Das Papier beschreibt auch offen, wie eine der Soros NGOs, OSEPI (Open Societies foundations’ European policy institute ) eine Veranstaltung organisiert, um sozialistische Abgeordnete des EU-Parlaments einem fortgeschrittenen Training zu unterziehen, wie man „fremdenfeindlichem Populismus“ im Parlament entgegenwirkt. In weiteren Meetings mit EU-Abgeordneten ging es darum, einen Neu-Entwurf für Regeln zur Verhinderung und Bestrafung von „Hate Speech“ durchzubringen: „OSEPI organised a follow-up training session for Socialist MEPs on how to counter xenophobic populism in the parliament. Further meetings of OSEPI and ENAR5 took place with MEPs to advocate the re-drafting of the parliament’s rules of procedure to prohibit and sanction hate speech.“

Das war im Februar 2016. Wir alle kennen die daraufhin einsetzende Entwicklung des NetzDG und die von Herrn Heiko Maas gegen alle rechtlichen Bedenken durchgepeitschten Zensurmaßnahmen.

Eine Nebenorganisation der Open Society Foundation, die „Open Societies Initiative for Europe“ hat 2014 zur EU-Wahl ein „European Elections 2014 Project“ ins Leben gerufen, um die Wahlen im Sinne ihres großen Gönners und Menschenfreundes George Soros zu beeinflussen. Für 6,16 Millionen Euro wurden Aktivitäten unterstützt, die die Migration fördern sollten und Argumente gegen Migration öffentlich wirksam als „Hate Speech“, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit brandmarken.

Es gibt heute fast niemanden, der nicht persönlich und direkt irgendwie von dieser Soros-Agenda betroffen ist. Braucht es noch mehr, um zu zeigen, wie groß die Macht dieses Multimiliardärs ist?

Quelle: Mit freundlicher Genehmigung: DIE UNBESTECHLICHEN

Siehe auch NPR.NEWS-Beitrag: George Soros, die Mitglieder seiner Denkfabrik aus Politik, Wirtschaft und Medien

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