Flüchtlingskrise ist eine Massendeportation für den Kapitalismus und deren Sklaverei!

Diego Fusaro: TEIL 5

Mittlerweile müsste es allen klar sein, auch jenen, welche sich leicht von den invasiven Hilfen der organisierten Manipulation des Fernsehspektakels und der wirksamen Konsensfabrik manipulieren lassen. Man fährt fort dies Massenimmigration zu nennen, wenn man es in Wirklichkeit Massendeportation von Menschen zum Vorteil des Kapitals nennen müsste.

Dies ist heute das wirklich Gesicht der Migrantenwellen, welche Europa überwältigen (Mai 2016). Man gibt vor, diese (Migranten) aufzunehmen und  integrieren zu wollen, in Wirklichkeit jubiliert man bei der Ankunft dieser Migranten, genau wie am Beispiel von Karl Marx – der Vampir feiert, wenn er Blut sieht. Und warum jubiliert das Kapital bei Ankunft der Migranten? Warum, obwohl man es meistern könnte, werden diese Flüsse nicht geregelt und damit erreicht, dass die nationalistische Rechte in unangemessen[1] und inhumaner Weise mit Mauern reagiert? Es ist nicht schwer zu verstehen warum dies geschieht, zumindest wenn man dem Einheitsgedanken nicht ewig unterwürfig ist.

Die nicht lineare[2] Logik an der Basis dieser Prozesse ist nicht schwer  zu verstehen für die, welche es vorziehen mit eigenem Denken voranzugehen und ohne träge[3] den politisch korrekten Strömungen, dem kunstvoll vorbestimmten Einheitsgedanken zu folgen. Warum also feiert das Kapital den Zustrom der Migranten?

Weil sie eine Masse von erpressbaren Sklaven, ohne Rechte, aussichtslos[4] und zu allem bereit sind, nur um zu überleben und weil sie essentiell, ich werde mich kurz halten, diese aus drei Gründen brauchen:

  1. weil sie diese ohne Limit in wirksamer Weise als unbegrenzt verfügbares menschliches Material ausnutzen können.
  2. weil sie sie im Klassenkampf benutzen können um die Lohnkosten zu drücken, den einheimischen Arbeiter dazu zu zwingen, zu denselben Bedingungen wie die Migranten zu arbeiten. Und jenes, welches wir mit Marx als die Funktion des industriellen Reserveheeres benennen könntenDie Tatsache, dass der Migrant wegen seiner aussichtslosen und erpressbaren Situation für zwei Euro anstelle von zehn Euro arbeitet, bewirkt dass der einheimische Arbeiter dann, damit er weiter angestellt bleibt, im Endeffekt gezwungen wird für zwei Euro  anstelle von zehn Euro zu arbeiten. Die Lohnkosten werden auf diese Weise gesenkt.
  3. das Kapital braucht und befürwortet die Präsenz der Migrantenwellen, weil es auf diese Weise den Kampf zwischen den letzten Bodenständigen gegen die Migranten schüren kann. Man kann also sicherstellen, dass der Kampf in horizontaler Ebene zwischen der „Dienerschaft“ und der „Dienerschaft bleibt; das heißt, dass es keinen vertikal gerichteten Kampf in der Form zwischen Dienerschaft und Herrschaft geben wird. Anstatt sich zu vereinigen in einen einzigen Kampf von unten nach oben, der Dominierten gegen die Dominanten, bleibt der Kampf fragmentiert zwischen ausländischen und einheimischen Dienern.

Schwarz gegen Weiss – und die Mächtigen fahren ungestört fort zu gewinnen.

Nennen wir also die Dinge bei ihrem Namen, dies ist die Aufgabe von authentisch kritischer Betrachtung: Neuzuordnung der Realität und Rückbau[5] der dominanten theoretischen Komplexe des Einheitsgedankens. Die

Globalisierung entspricht heute der dritten Phase des Imperialismus als wesentlicher Bestandteil – wie schon von Lenin erkannt – des kapitalistischen System, der kapitalistischen Produktions-Weltanschauung.

Am Anfang hatten wir eine dominante Form des Kapitalismus, welcher dem Merkantilismus[6] des 6. Und 7. Jahrhunderts entsprach, charakterisiert vom Dreieckshandel zwischen Europa, Afrika und Amerika. Die Europäer gingen nach Afrika; erbeuteten Sklaven, verkauften diese nach Amerika und kehrten mit dem Erlös nach Europa zurück.

Die Erste Phase des kolonialistischen Imperialismus.

Die zweite Phase ist der Imperialismus, wie er im engen Sinn von Lenin beschrieben wurde. Die Sklaven werden nun direkt in ihrer Heimat ausgenützt, welche zu Kolonien der expansionistischen westlichen Welt reduziert wird.

Die dritte Phase erleben wir heute, jene der weltweiten kapitalistischen Verbreitung; wo sich eine neue Form des Imperialismus aufzwingt, die zweckgebundene einladende Globalisierung, welche vorgibt, die Rechte weltweit zu erweitern, aber in der Realität den Klassenkampf der Wettbewerbsfähigkeit[7] des Unterbreitens verbreitet.

Auf weltweiter Ebene wird so die Anthropologie[8] des Individualismus der Habgier und der Egoistik verbreitet, mit zusammenhängender Vernichtung und Destrukturierung all dessen, was nicht mit dem neuen absoluten und globalisierten Marktsystem[9] übereinstimmt.

Nun werden die Sklaven, in dieser dritten Phase des globalen Imperialismus durch den Prozess der Massendeportation geschaffen, welche man schamhaft Migrationsphänomene nennt. Diese „Migrationsphänomene“, ich wiederhole, welche in Wirklichkeit Massendeportationen sind, werden benutzt, damit immense Massen von unbegrenzt ausnutzbaren Sklaven in der westlichen Welt eingeschleust werden können*.

Zuerst werden diese Ursprungsländer vom „Westen“ durch ethnische Bombardierungen und „humanitäre“ Interventionen destabilisiert, wie in den Ländern Libyen, Syrien und dem Irak ausgeführt – dann werden auf diese  Weise auf Booten und anderen behelfsmäßigen Mitten, die Migranten welche aus ihren Heimatländern flüchten, in die westliche Welt eingeschleust.

Die westliche Welt tut so, als ob sie gastfreundlich wäre, jubiliert bei der Ankunft der immensen Masse von Arbeitskräften, freut sich über das Eintreffendes neuen industriellen Heeres ausnutzbarer Reserven: Von wegen Integration, von Wegen Gastfreundschaft!

Dieses ist Klassenkampf und das Kapital ist auf der Gewinnerseite, ohne eine Entgegnung von der Seite der Dominierten, welche zu beschäftigt sind mit der Konfrontation untereinander.

*Anmerkung des Transkriptors: „Dies könnte auch erklären warum Bundeskanzlerin Angela Merkel bis heute nichts von einer Obergrenze wissen will.“



DIEGO FUSARO ist politischer Kommentator; Journalist; Gegner des Kapitalismus; Gegen das europäische Bankensystem und des globalisierten Einheitsdenkens Er widmet sich dem Studium der Philosophie aller Zeiten, vor allem Marx und Gramsci, um ein soziales Projekt zu verwirklichen, um folglich die Aufmerksamkeit der Politiker auf spezifische Programme zu lenken, wo die Priorität das erniedrigte Volk der Erde sein wird, sowie die Berücksichtigung der verschiedenen Kulturen und deren Ausdruck – möglicherweise, wo sie sich entwickelt haben.

Die weltweite Verbreitung, und Übersetzung seiner Botschaften ist ausdrücklich erwünscht.


Wortbedeutungen:
[1] improper
[2] illogische
[3] inert
[4] desperat
[5] Destrukturierung
[6] Wirtschaftssystem im Zeitalter des Absolutismus, in dem vor allem der Außenhandel und die Industrie gefördert wurden
[7] Wettbewerbsfähigkeit
[8] Wissenschaft vom Menschen
[9] Marketismus

Teile mit ANDEREN die ANDERE Seite der Medaille:
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  

Verwandte Beiträge

Hinterlasse einen Kommentar