…Chemtrails, Vielflieger und Aerotoxic Syndrome

Was Airlines nicht wissen wollen und vermutlich die wenigsten Fluggäste wissen, Kabinenluft in Flugzeugen ist, wie eine Studie beweist, pures Gift. Eine ehemalige Pilotin geht nun mit ihrer Leidensgeschichte als Betroffene an die Öffentlichkeit. Vermutlich wird dies bei der „Luftfahrtindustrie“ gar nicht so gut ankommen. Sie leidet an einer Krankheit die bereits seit 1999 einen Namen hat: „Aerotoxisches Syndrom“.

So schreibt die aus Deutschland stammende ehemalige Pilotin Katharina Kugelmeier:

„Ich wollte immer schon Pilotin werden – jetzt hat mein Traumberuf mich unheilbar krank gemacht“

und weiter:

„Selbst Piloten und Flugbegleiter wissen zum großen Teil nichts über die Gefahr, der sie sich tagtäglich aussetzen. „Aerotoxisches Syndrom“ – so wird diese Form der Erkrankung durch Vergiftung mit Organophosphaten und anderen Stoffen umgangssprachlich genannt.

Manche dieser Stoffe sind in geschlossenen Räumen eigentlich sogar verboten. Die Luftfahrtindustrie und die Airlines versuchen viel, um diese dunkle Seite der Fliegerei tot zu schweigen. Nicht selten werden Schweigegelder an Betroffene gezahlt.“

Tatsächlich haben Wissenschaftler aus Frankreich, Australien und den USA bereits 1999 den Namen für diese Krankheit gefunden, der alle Symptome zusammenfasst, die durch die Schadstoffe in der sogenannten Zapfluft bei Flugzeugen auftreten.

Airlines wollen nichts wissen
Bislang weisen die Airlines das Problem von sich. Sie begründen es damit, dass es keinen wissenschaftlich erwiesenen Zusammenhang zwischen den zunehmenden Krankheitsfällen von OK Flugpersonal und kontaminierter Kabinenluft gebe. Bei Messungen der Schadstoffkonzentration sei keine Überschreitung eines zugelassenen Höchstwertes aufgetreten

2013 stellte Prof. Ulrike Lohmann von der ETH-Zürich bei Abgasmessungen die lange bestrittenen Stoffe Aluminium und Barium fest. Insgesamt 16 verschiedene Stoffe die logisch betrachtet, da ja die Atemluft aus den Turbinen abgesaugt wird, ebenfalls in die Atemluft gelangen dürften (siehe Video am Ende des Beitrages).

Schlechte Luft in Flugzeugkabinen: Schädliche Dämpfe aus den Triebwerken
Angesichts zahlreicher Zwischenfälle und vor allem seit dem Tod eines Piloten schwelt ein Streit um giftige Dämpfe in Flugzeugkabinen. In einer neuen Studie fanden Wissenschaftler nun schädliche Stoffgemische, die wahrscheinlich aus den Triebwerken stammen.

Giftige Dämpfe in Flugzeugen
Verreisen Menschen mit dem Flieger, machen ihnen oft Flugangst oder auch die drohende Thrombose-Gefahr bei Flugreisen zu schaffen. In den vergangenen Jahren kam noch eine weitere Furcht hinzu: Im Luftverkehr häufen sich Berichte über Zwischenfälle, die möglicherweise auf giftige Dämpfe in Flugzeugkabinen zurückgehen könnten. Die Rede ist von heiklen Landungen, kranken Stewardessen und Flugbegleitern sowie unabsehbaren Folgen für Passagiere. Die medizinischen Zusammenhänge waren bisher jedoch nur wenig erforscht. Einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa zufolge haben Wissenschaftler der Universität Göttingen nun untersucht, welche Stoffe welche Krankheitssymptome hervorrufen können.

Ungefiltert eingeatmet

Undichte Stellen im Triebwerk
Die Forscher vermuten, dass die Stoffe in den Turbinen bei starker Hitze aus Kerosin, Ölen oder Enteisungsmitteln freigesetzt und über undichte Stellen im Triebwerk in die Zapfluft gelangen könnten. Den Angaben zufolge wird in fast allen Passagierflugzeugen die Kabinenluft aus den Triebwerken abgezapft. Dort werden von Technikern immer wieder Lachen von Öl oder Enteisungsmitteln gefunden. Schon seit den 1950er Jahren werden sogenannte „Fume Events“ (Dunst-Ereignisse) beschrieben. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BFU) hat für die Zeit von 2006 bis 2013 bei deutschen Fluggesellschaften nicht weniger als 663 Fälle registriert.

Professor Mohamed B. Abou-Donia von der Duke-Universität in den USA ist seit langem ein Experte auf diesem Gebiet. Er warnt, die Gefahr durch die verschmutzte Atemluft nicht zu unterschätzen. Er hat einen Bluttest entwickelt, mit dem sich Zellschäden nachweisen lassen. Mit diesem Test hat er bereits hunderte Personen untersucht, vor allem Flugzeug-Crews. „

Bleibt zu hoffen, dass der mutige Vorstoß von Katharina Kugelmeier etwas Wind in die für Piloten und Passagiere überaus gefährliche Flugzeug-Kabinenluft bringt.

OVERCAST Prof. Ulrike Lohmann (deutsch) – Aluminium und Barium im Treibstoff

 

Quellen:
Ich wollte immer schon Pilotin werden – jetzt hat mein Traumberuf mich unheilbar krank gemacht
Gesundheitsrisiko Flugreisen: Forschungsarbeit zeigt Giftige Luft in Flugzeugkabinen
Atemluft in Flugzeugen ist giftig!
AEROTOXIC SYNDROME: ADVERSE HEALTH EFFECTS FOLLOWING EXPOSURE TO JET OIL MIST DURING COMMERCIAL FLIGHTS

Video: 196. Sitzung vom 28.09.2012 Deutscher Bundestag – „Kabinenluft in Flugzeugen“
Video: Was geschieht an unserem Himmel? ▶ Erhellender Zusammenschnitt

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