Frankenstein-Experiment: Liegt die Ursache des Zika-Virus Ausbruch am Menschen selbst?

Wir haben recherchiert und sind auf unglaubliches gestoßen, das wirklich zum Nachdenken anregen sollte. Beim Zika.Virus bzw. bei der Ursache für Mikrozephalie gehen die Meinungen für den tatsächlichen Auslöser auseinander. Die einen machen Pestizide dafür verantwortlich, aber unserer Meinung nach ist ev. tatsächlich die Aussetzung genmanipulierter Mücken durch die Firma Oxitec im Jahr 2011-2012 dafür verantwortlich. Schaut euch die Links an und bildet euch eure Meinung!

Vor allem die Rede bei der Versammlung der Aktionäre von Syngenta ist sehr interessant.

Videotext: Mittlerweile sind mehr als 1 Millionen Menschen in Brasilien mit dem Zika-Virus infiziert. Die UN stuft das Virus als eine internationale Gefahr ein. Besonders für ungeborene Kinder kann das Virus zu langfristigen Schäden führen. Doch liegt der Auslöser vielleicht am Menschen selbst? Hatte der Einsatz von genetisch-veränderten Moskitos etwas damit zu tun?

Eine Rede zu Patenten und Gentech-Insekten an der Syngenta-GV (23.4.2013)

Sehr geehrte Mitglieder des Verwaltungsrates, sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, sehr geehrter Herr Verwaltungsratspräsident Taylor

Auch eine andere Entwicklung, in der ihre Firma Syngenta eine aktive Rolle spielt, ist für viele Menschen sehr beunruhigend. Es geht um die Entwicklung gentechnisch veränderter Insekten.

Im November letzten Jahres haben SWISSAID und die Erklärung von Bern einen Bericht zu diesem Thema in der Schweiz herausgegeben. Im Zentrum des Berichts steht die relativ kleine englische Firma Oxitec, die gentechnisch veränderte Insekten für die Landwirtschaft entwickelt.

Gentechnisch veränderte Moskitos hat die Firma bereits millionenfach in Malaysia, Brasilien und auf den Cayman Inseln freigesetzt. Geht es nach den Plänen von Oxitec, werden wir bald noch viele andere Gentech-Insekten herumschwirren haben. Konkret sollen Gentech-Insekten zur Schädlingsbekämpfung bei Oliven, Tomaten, Zitrusfrüchten und Kohl zur Anwendung kommen. Mit völlig unklaren Auswirkungen für unsere Umwelt und unsere Gesundheit.

 

Auffallend ist, dass die Kaderstellen von Oxitec vor allem von ehemaligen Syngenta Mitarbeitenden besetzt sind. Und von März 2009 bis Juni 2011 erhielt die kleine Firma Forschungsgelder von Syngenta. Dennoch konnte ich in keinem der letzten Jahresbericht Informationen diesbezüglich finden. Daher erlaube ich mir, Ihnen die folgenden Fragen zu stellen und hoffe, bald möglichst nähere Informationen von Ihnen zu erhalten:

  1. Besitzt Syngenta Aktien der Firma Oxitec?
  2. Gibt es eine Zusammenarbeit zwischen Syngenta und Oxitec und wenn ja, wie sieht diese aus?
  3. Plant Syngenta die Kommerzialisierung gentechnisch veränderter Insekten? Eventuell in Partnerschaft mit Oxitec?
  4. Wenn ja, welche Gentech-Insekten sollen freigesetzt und vermarktet werden? Wie sieht der Zeitrahmen für die allfälligen Pläne aus?
  5. Wenn Syngenta nicht selber Gentech-Insekten kommerzialisieren wird, finanzieren Sie die Forschungsarbeit an Gentech-Insekten der Firma Oxitec?
  6. Wie ist Syngenta in die Erarbeitung der gesetzlichen Vorschriften für die Freisetzung von Gentech-Insekten involviert? Auf Länder- bzw. internationaler Ebene?

https://www.swissaid.ch/…/rede-an-syngenta-gv-zu-patenten-u…

Seit Anfang Mai werden auch in der Großstadt Piracicaba, 160 Kilometer von São Paulo entfernt, wöchentlich 800 000 der gentechnisch veränderten Mücken freigesetzt. Allerdings nur in einem Stadtteil. Ähnlich wie vielerorts im Bundesstaat São Paulo stieg dieses Jahr auch in Piracicaba die Dengue-Infektionsrate sprunghaft an. Die Stadtverwaltung ist besorgt. Um das Problem mit der fehlenden offiziellen Registrierung zu umgehen, schloss Oxitec mit Piracicaba einen Vertrag über eine „Studie zur Optimierung der Feldarbeit“ ab. Im Rahmen einer Studie ist die Freisetzung der Mücken nämlich erlaubt. Um die Bevölkerung zu überzeugen, verteilte Oxitec Faltblätter, in denen die gentechnisch veränderte Mücke als „gute Mücke“ bezeichnet wird. Außerdem stellte die Firma Mückendosen auf. Dort hinein konnten Neugierige ihren Arm stecken um selbst zu erleben, dass die männliche ägyptische Tigermücke nicht sticht.

http://www.sueddeutsche.de/…/gentechnik-muecken-gegen-mueck…

Ärzte in Argentinien und Brasilien verdächtigen Insektizid als Ursache für Mikrozephalie

Nachdem Forscher aus Argentinien und Brasilien vermuten, dass für die kranken Säuglinge gar nicht das Zika-Virus, sondern das Larvengift Pyriproxyfen verantwortlich sein könnte, stoppt Brasiliens südlichster Staat die Verwendung des chemisches Larvenschutzmittels.

https://netzfrauen.org/2016/02/16/38745/#more-38745

https://keinblattvormmund13.wordpress.com/…/britische-firm…/

Erste Feldversuche fanden mit Unterstützung der Bill and Melinda Gates Foundation ab 2009 auf Grand Cayman, der größten Insel der Kaimaninseln statt. Hierbei wurden ca. 3,3 Mill. transgene männliche Gelbfiebermücken freigesetzt. Die Versuche zeigten, dass die Tiere in dieser Umgebung überleben und Nachwuchs zeugen konnten. Etwa elf Wochen nach der Freisetzung wurde ein Rückgang der Gelbfiebermückenpopulation um ca. 80 % festgestellt. Bei größer angelegten Freisetzungen könnten möglicherweise noch bessere Ergebnisse erzielt werden. Die Versuche wurden von Fachleuten als Erfolg gewertet, gleichzeitig wurde verschiedentlich Kritik an der Kommunikationspolitik der Beteiligten geübt

https://de.wikipedia.org/wiki/Oxitec

Gentechnik: CRISPR verändert alles

Neben einem Einsatz in der Landwirtschaft wird auch schon darüber nachgedacht, ob CRISPR an Lebewesen in der freien Wildbahn eingesetzt werden könnte – oder vor allem sollte.

Normalerweise brauchen DNA-Veränderungen eines Organismus sehr lange, bis sie sich einer ganzen Population ausgebreitet haben. Das liegt daran, dass eine Mutation in der Regel nur auf einem der zwei Chromosomen auftritt und somit nur an die Hälfte der Nachkommen weitergegeben wird. Beim Gene Drive kopiert sich aber die auf einem der Chromosomen eingeführte Mutation selbstständig auf das Schwesterchromosom, so dass von Generation zu Generation letztendlich alle Nachkommen die Veränderung erben. Damit verbreitet sie sich exponentiell und schneller als sonst, und beispielsweise die in eine Stechmücke eingeführte Mutation könnte sich innerhalb einer Saison in einer großen Population ausbreiten. Wenn diese Mutation nun die Menge an Nachkommen reduziert, könnte damit relativ schnell die Population ausgerottet werden, zusammen mit all den Malariaparasiten, welche die Moskitos in sich tragen.

Viele Forscher sorgen sich aber eher darüber, dass die Veränderung oder gar Ausrottung einer ganzen Population drastische und unvorhersehbare Konsequenzen für das betroffene Ökosystem haben kann. Statt der einen Plage könnten dann andere aufkommen oder die Fressfeinde weiter oben in der Nahrungskette darunter leiden. Die Forscher warnen auch davor, dass die guide RNAs selber im Lauf der Zeit mutieren könnten und dann auch ganz andere Teile des Genoms verändern würden. Diese Mutationen würden sich dann wieder rasend schnell in der Population ausbreiten – mit nicht kalkulierbaren Folgen.

http://www.spektrum.de/news/gentechnik-crispr-erleichtert-die-manipulation/1351915

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