Bilderberg Club: Verschwörung der Machtelite?

Im letzten Jahr wurden drei wesentlich wichtige Ereignisse für Europa in die Wege geleitet. Zum einen die Bargeldabschaffung. Zum anderen der RFID-Chip für den Menschen Beides macht aus jedem Erdling ein vollkommen gläsernes, kontrollierbares Individuum. Wer vor drei Jahren behauptete der RFID-Chip kommt wurde als Verschwörungstheoretiker bezeichnet. Oder die Bargeldabschaffung. Oder die Überflutung Europas mit Flüchtlingen. Alles ein Zufall. Mitnichten!

 

Das ist ihr großes Greifen nach ultimativer Stärke und Massen-Bevölkerungsreduzierung.

Manche behaupten, die Illuminati seien nur ein Mythos. Doch leider ist dies nicht der Fall. Es geht viel tiefer als Zionismus.

Sokrates sagte einmal: wie wenig wir eigentlich über verschiedene Zusammenhänge wissen. Und deshalb ist es wichtig, einen offenen Verstand zu behalten, und zu erlauben, dass dein Glaube/Weltbild flexibel genug ist, sich verändern zu lassen, wenn neues Wissen Dinge in einem anderen Licht erscheinen lässt.

Geheimregierung Bilderberg Club

Drei Tage lang treffen sich jedes Jahr die mächtigsten Politiker und Wirtschaftsbosse der Welt in luxuriösen Hotels, „privat“ und hinter den Kulissen der Weltpolitik für ein rein informellen Meinungsaustausch? Eine Konferenz, wo alle Teilnehmer offen und frei über internationale Themen diskutieren können ohne das irgendwelche Informationen an die Öffentlichkeit gelangen. So wird es offiziell behauptet. Es bedarf aber keinen Verschwörungstheoretiker um hier eine Verschwörung zu erkennen. Hier wird im großen Stil Schach gespielt und die Geschicke der Menschheit ohne Einfluss der Regierungen und Wähler gelenkt. Berichterstattung der Massenmedien findet nicht statt. Der Bilderberg Club, eine Geheimregierung mit dem Streben nach mehr Macht und Reichtum und dem Ziel einer neuen Weltordnung. Seine Waffe: Globalisierung.

Geschichte und Aufbau der Bilderberger
Geschichte der Bilderberger

Bilderberg Club trifft sich seit 1954 einmal jährlich. Der Name entstammt dem ersten Tagungsort in Oosterbeek in den Niederlanden, dem Hotel de Bilderberg.

Die wichtigste Persönlichkeit, die mit der Gründung des Bilderberg Club in Verbindung gebracht wird ist der Pole Joseph H. Retinger. Er soll Prinz Bernhard der Niederlande vorgeschlagen haben, eine geheime Konferenz mit allen NATO-Führern hinter verschlossenen Türen zu organisieren. Ursprünglich aus der Sorge heraus, dass sich die transatlantischen Beziehungen (Westeuropa und Nordamerika) abkühlen könnten.

Joseph H. Retinger wurde als junger Mann Priester und schloss das Noviziat der Jesuiten in Rom ab. Er pflegte nicht nur Kontakte zu den Königshäusern, sondern zu allen wichtigen Persönlichkeiten Europas und Amerikas, der sogenannten Machtelite. Seine Mission: Ein vereintes Europa. Um diesem Ziel näher zu kommen schlug er dem damaligen französischen Premierminister Georges Clemenceau vor, Österreich, Ungarn und Polen in eine Monarchie unter der Leitung der Jesuiten umzuwandeln. Diese Idee brandmarkte ihn als „Agent des Vatikans“, der als Verbindungsmann zwischen dem Papst und den Jesuiten handelte. 1946 gründete er dann die Europäische League for Economic Cooperation (ELEC) und damit die Europäische Bewegung. Durch seine Führungsposition bei der ELEC wurde Retinger erster EU-Generalsekretär und somit „Vater der Europäischen Union“. Der Jesuit schaffte es die internationalen Spitzen zusammenzubringen und die Weichen für ein vereintes Europa zu stellen.

    „Ich erinnere mich als Retinger in den Vereinigten Staaten sofort den Telefonhörer in die Hand nahm und einen Termin mit dem Präsidenten machte. In Europa hatte er Zutritt zu allen politischen Kreisen als eine Art Recht, welches er durch Vertrauen, Hingabe und Treue erlangte.“ Sir Edward Bedington-Behrens auf Retingers Beerdigung 1960.

Die Annahme, die Bilderberg Club und andere mächtige „Weltherrscher“-Gruppen seien vor über 50 Jahren durch ein paar Gespräche wie aus dem Nichts entstanden, wäre allerdings leichtgläubig. Der Bilderberg Club hat uralte Strukturen, lediglich in einer neuen Erscheinungsform.

Organisationsstruktur des Bilderberg Club

struktur_des_bilderberg_clubDer Bilderberg Club ist aufgebaut wie viele andere Gruppen und wird geleitet von den Rothschild, Rockefeller und anderen Imperien. Ihre Struktur besteht aus vier Kreisen. Im inneren Kreis gibt es einen Vorsitzenden (Chairman), der durch zwei Generalsekretäre unterstützt wird. Der nächste Kreis wird Beratungsausschuss (Member Advisory Group) genannt. Offiziell ist in dieser Gruppe nur David Rockefeller. Der äußere Kreis, Lenkungsausschuss genannt (Steering Committee), besteht aus 35 Mitgliedern, die intern für vier Jahre gewählt werden und verantwortlich für das Programm (die Agenda) und die Auswahl der weiteren Teilnehmer sind. Diese drei Gruppen stellen den elitären Kern des Bilderberg Club dar. Sie kennen die Agenda und arbeiten in ihrem jeweiligen Einflussgebiet fortwährend darauf hin. Die ca. einhundert eingeladenen Teilnehmer, überwiegend Politiker und Leute aus anderen Einflussgebieten, bilden den letzten Kreis und kennen die Agenda nur teilweise oder überhaupt nicht. Sie werden für ein Gastspiel, manchmal auch zu mehreren Konferenzen eingeladen um die Parteilinie zu nähern.

Teilnehmer der Bilderberg-Konferenz und Karrieren der Bilderberger

Insgesamt nehmen jedes Jahr ca. 120-130 einflussreiche Persönlichkeiten an der Konferenz des Bilderberg Club teil. Alle Teilnehmer werden sorgfältig ausgewählt und müssen den Zielen der einen Machtelite positiv gegenüberstehen. Sie kommen aus der ganzen Welt, hauptsächlich aber aus Europa und Nord Amerika. Die Teilnehmer kleiden die höchsten Ämter aus den Bereichen Wirtschaft (Banken, Konzerne), Politik (Präsidenten, Kanzler, Premierminister, Staatsführer, EU-Kommisare, UN-Generalsekretäre, EU-Präsidenten, EU-Ministerräte, NATO-Direktoren etc.), Medien, Bildung (Hochschulen), Wissenschaft, Industrie (Rüstung, Öl, Pharma, Automobil), Verteidigung, Think Tanks, Gewerkschaften, Stiftungen (Rockefeller, Carnegie), Adel (niederländisches-, belgisches- spanisches-, schwedisches- und britisches Königshaus) und Kirche. Alle Beteiligten nehmen an den Konferenzen ausschließlich als Privatpersonen, und nicht in ihrer offiziellen Position teil (Deutsche Politiker lassen es sich trotzdem über den Deutschen Bundestag finanzieren).

Teilnehmerlisten von den Konferenzen des Bilderberg Club können vom Sekretariat im Niederländischen Leiden angefordert werden. Schaut man sich die zurückliegenden Listen an, stellt man erstaunliche Dinge fest. Viele wichtige Teilnehmer tauchen auf diesen Listen allerdings nicht auf, und doch werden sie bei der ein oder anderen Konferenz „erwischt“.

Zum Kern der Bilderberger (ausgehend von der überdurchschnittlich regelmäßigen Anwesenheit) gehören: Lord Rothschild, David Rockefeller, Henry A. Kissinger (dessen Name überall auftaucht), Richard C. Holbrooke, Peter D. Sutherland, Lord Carrington, Etienne Davignon (aktueller Chairman), George Soros, Richard N. Perle, Zbigniew K. Brzezinski sowie die Majestäten der Niederlande, Belgien, Spanien, Schweden und (seltener) Großbritannien.

Eine Auflistung aller deutschen Teilnehmer seit 1954 gibt es hier

Karrieren der Bilderberger

„In der Politik geschieht nichts zufällig! Wenn etwas geschieht kann man sicher sein, dass es auf diese Weise geplant war.“ Frank Delano Roosevelt (Ehemaliger US-Präsident und Freimaurer).

Die Bilderberger nehmen angeblich nicht aktiv Einfluss auf wirtschaftliche Ereignisse und politisches Geschehen und sind nur ein Forum zum Austauschen von verschiedenen Ansichten. Hier ein paar Beispiele die eine andere Sprache sprechen. Geordnet nach Aktualität der Teilnahmen.

  • Olaf Scholz wurde am 20. Februar 2010 nach einem überragenden Wahlsieg seiner SPD in Hamburg Bürgermeister. 8 Monate vorher nahm er an der Bilderberg-Konferenz in Sitges (Spanien) teil.
  • Herman van Rompuy, eine unbekannte Persönlichkeit aus Belgien, wurde nach einem „Bilderberg Dinner“ 2009, zum ersten Präsidenten des EU-Ministerrats befördert.
  • 2008 in Virginia (USA), Barack Obama und Hillary Clinton schlichen sich am 6. Juni 2008 zu einem gemeinsamen Treffen. Nicht wie geplant in Hillary’s Villa, sondern in Nord Virginia, wo „zufällig“ gerade die jährliche Bilderberg-Konferenz stattfand. Im Dezember 2008 wurde Obama der 44. Präsident der Vereinigten Staaten.
  • Guido Westerwelle hat seine Teilnahme 2007 in Istanbul (Türkei) zum Vizekanzler verholfen.
  • 2006 in Ottawa (Kanada) und 2007 nahm Robert Zoellick an der Bilderberg-Konferenz teil. Seit Juli 2007 ist er Präsident der Weltbank.
  • 2005 in Rottach-Egern (Deutschland), Angela Merkel und Gerhard Schröder nahmen beide an der Konferenz teil. Der amtierende Kanzler (Schröder) stand allerdings nicht auf der Liste, er hielt lediglich die Begrüßungsrede. Im Juni 2005, kurz nach der Konferenz, stellte Schröder die Vertrauensfrage, die er offensichtlich verlieren sollte um nach Neuwahlen das Kanzleramt an Merkel abzugeben.
  • Paul Wolfowitz wurde nach seiner Teilnahme 2005 Präsident der Weltbank.
  • Das Bilderberg Meeting 2003 in Versailles (Frankreich) war für Jean-Claude Trichet und José Manuel Durao Barroso ebenfalls sehr karrierefördernd. Trichet bekam im November 2003 das Amt des Präsidenten der Europäischen Zentralbank. Barroso wurde ein Jahr später Präsident der Europäischen Kommission.
  • Romano Prodi bekam im September 1999, nach seiner Teilnahme im „Club der Weltherrscher“, das Amt des Präsidenten der Europäischen Kommission.
  • George Robertson wurde 1999, nach seiner Teilnahme im Jahr 1998 in Turnburry (Schottland), NATO-Generalsekretär.
  • 1994 in Helsinki (Finnland) und 1995 Bürgenstück (Schweiz) nahm James David Wolfensohn teil und wurde 1995 Präsident der Weltbank.
  • 1993 in Vouliagmeni (Griechenland) war Tony Blair anwesend und machte daraufhin eine steile Karriere. 1994 wurde er Vorsitzender der Arbeiterpartei, und 1997 Premierminister des Vereinigten Königreichs.
  • 1991 in Baden-Baden (Deutschland) wurde Bill Clinton, damaliger Gouverneur von Arkansas, zum 42. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika (1992) erhoben.
  • Helmut Kohl nahm an mindestens drei Konferenzen teil. 1980, 1982 und 1988. Nach dem Treffen von 1982 wurde er Bundeskanzler und das Jahr nach seiner letzten Bilderberg-Konferenz Teilnahme fiel die Berliner Mauer.
  • Margaret Thatcher war bei den Meetings von 1977 & 1989 anwesend. Sie wurde 1979 Premierministerin des Vereinigten Königreichs, und nach einer weiteren Bilderberg-Konferenz 1990 im Amt ersetzt, weil sie nicht bereit war für die Aufgabe der britischen Souveränität in den für 1992 geplanten europäischen Superstaat zuzustimmen.
  • Helmut Schmidt (1973, 1977, 1980) wurde 1974 Bundeskanzler und 1982 von Helmut Kohl abgelöst.
  • Dies sind nur wenige Beispiele. Nach aufwendigen Recherchen könnte die Liste scheinbar ewig weitergehen. Bei den Bilderbergern wird offensichtlich entschieden wer und wann welches Amt bekommt, oder handelt es sich hierbei um eine endlose Kette höchst ungewöhnlicher Zufälle?

Nicht nur für Karrieren ist der Bilderberg Club verantwortlich, sondern auch für eine ganze Reihe einschneidender Ereignisse der Nachkriegsgeschichte. Der Irakkrieg wurde beispielsweise nur möglich, weil die Aggression nach den angeblichen Terroranschlägen vom 11. September 2001 von Osama Bin Laden auf den irakischen Diktator Saddam Hussein umgelenkt wurde. Die Deutsche Wiedervereinigung von 1990 wurde angeblich auf der Konferenz von 1988 in Telfs-Buchen beschlossen. Des Weiteren geht die Ölkrise von 1973 auf die Rechnung der Bilderberger. Die künstliche Verknappung des Rohöls soll von 1973 bei den Bilderbergern in Saltsjöbaden beschlossen worden sein.

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